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Wahlnacht in Hessen

Die Wahl vor einem Jahr hat in Hessen eine klare Richtung vorgegeben: Weniger Macht für Koch. Frau Yps hat sich damals schon am selben Abend lächerlich gemacht, als Sie in Minderheit behauptete die Wahl gewonnen zu haben.

Gestern nacht gab es die Quittung für beide:
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,589172,00.html

FDP und Grüne gewinnen die Wahl, wenn man Frau Ypsilanti`s Maßstäbe ansetzt. Eine klare Watschn für Koch, und eine noch klarere Watschn für die SPD, die eine profillose Ypsilanti-Marionette aufgestellt hat. Leider läuft gegen Frau Metzger ja ein Partei-Ausschlussverfahren. Denn mit Ihr am Ruder hätte man durchaus Chancen gehabt, Koch zu entthronen.

Warum ?
Hessen ist seine unehrlichen, selbstherrlichen Politiker vom Schlage eines Roland Koch oder einer Andrea Ypsilanti müde, die "Unser Wort gilt"-Kampagne der FDP hat offene Türen eingerannt, die volksnahe Kampagne der Grünen ebenfalls. Und wenn CDU und SPD nicht aufpassen regiert 2013 Gelb-Grün in diesem "Flächenland". Wenn die SPD Frau Metzger (die ja mittlerweile bekannt wie der sprichwörtliche bunte Hund ist) ins Rennen werfen würde, hätte die CDU aktuell keinen Gegenkandidaten - Koch ist minimal beliebter als Ypsilanti, einen anderen hessischen CDU-Politiker mit genug Bekanntheit im Volke gibt es aktuell nicht zur Auswahl.

Die Aussage eines Herrn Pofalla hat da nur in gewissem Maße Recht: Die Partei hat die Wahl in Hessen gewonnen. Aber der Wahlsieger ist Roland Koch eigentlich nicht, denn die Hessen sind die Bürger seiner immer noch überdrüssig. Nachdem der SPD-Wechsel bei der letzten Wahl nichts genützt hat, sind Sie zu den "kleinen" Parteien gegangen.

Herr Koch ist da nicht unähnlich zu Frau Ypsilanti, die resigniert auch nicht, sie dankt nur ab. Wenn nur alle so einsichtig währen wie Hr. Müntefering am Wahlabend - die alten Hasen hätten die Watschn verstanden. Auch Tarek al Wazir von den Grünen hat den Fingerzeig der Wähler richtig interpretiert. Veränderung in Hessen wäre angebracht. Aber Chaos will auch keiner. Kein Wunder das bei so einem Ergebnis nicht nur die Seeheimer klatschen.

Herr Hahn von der FDP hat die erweiterte Schlußfolgerung gezogen und richtig verstanden - das Volk hat den regierigen den langen Finger gezeigt, und wünscht sich eine Änderung der Richtung. Die Populismus-Politik in Bonn ist aktuell nicht mehr auszuhalten, vor allem mit dem ungetrübten Blick auf die Schuldenkasse:

Unser Geld wird für Wahlprozente rausgehauen. Eine Verdopplung der Schulden für so sinnlose wie wirtschaftskriminalitätsfördernde Maßnahmen wie die Verschrottungsprämie. Wer kauft denn in der Krise einen überteuerten deutschen Neuwagen ? Doch nur wer noch genug Kohle hat, sich wieder einen der großen drei zu holen. Der Rest der Kohle geht an Dacia, Daihatsu oder andere - und sorgt für unnötige Verschuldung der kleinen Leute, die irgendwann an den Schulden ersticken werden.

Vielleicht war die Denkzettelwahl ja Denkzettel genug ?
Andernfalls könnte das gleiche für die Bundestagswahl blühen. Gelb-Grün wäre durchaus mal eine interessante Abwechslung zu Rot-Schwarz. Vor allem wenn der Schwanz in der Krisenpolitik mit dem Hund wedelt...

19.1.09 08:42


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Wann ist der Staat eigentlich Pleite (Spiegel)

.. titelt der Spiegel.

Dazu sollte man die Art der möglichen Pleiten betrachten: moralisch oder finanziell ?
Sowie die Definition der Staatspleite - Staat = Volk+Boden+Geld, Pleite = Kann seine Rechnungen nicht mehr bezahlen.

Kann man die moralische Abrechnung im Land der begnadigten Zumwinkel noch ertragen oder wird die Moral bald auch abgewrackt - also mit Prämie vernichtet, kurz nach den Wählerstimmen ?

Die Bad Bank kommt, das ist schon so gut wie klar, die Kohle wird aus den Taschen des Staates kommen, der wird sie von uns allen nehmen. Wir sind der Staat, also zahlen wir auch die Zeche.
Wenn man nach dem Begriff googled, findet man recht interessante Artikel:
Bad Bank kommt
Allerdings verwirrt mich folgender Part:
In Bankenkreisen wird derzeit eine Bad Bank als gangbare Lösung angesehen. Die Finanzinstitute, allen voran Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann, fordern daher die Einrichtung einer staatlichen «Bad Bank». Unterstützung bekamen die Kreditinstitute vom Präsidenten des Bundesverbands des deutschen Groß- und Außenhandels (BGA), Anton Börner. «Wir brauchen dringend eine Lösung für die toxischen Papiere der Banken», sagte Börner der «Welt am Sonntag» und fügte hinzu: «Der Schrott» müsse raus aus den Bilanzen, damit «wieder das Vertrauen ins System zurückkehrt».

Hat sich nicht eben gerade die Ackermann-Bank die Postbank (also die Volksaktie, den privatisierten Staatsbetrieb, also 2x unser Geld) unter den Nagel gerissen - mit dem Geld aus dem Bankenpaket ? Wofür wollen die uns jetzt nochmal bluten lassen ?
und sollte der Satz von Hr. Börner nicht anders ausschauen:
Der Schrott müsse raus aus dem (Finanz-)System, damit wieder das Vertrauen in die Bilanzen zurückkehrt
Alles andere wäre so sinnvoll wie die Forderung den Verbrechern Waffen zu schenken, damit sie die nicht auch noch klauen müssen....
So gesehen sind wir bereits in jeder Hinsicht staatlich anerkannt Bankrott
Stinksauer, Over and Out.

mo
26.1.09 18:34





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